Depression ist nicht gleich Depression.

Viele Symptome und Schweregrade sind möglich

Depressive Verstimmungen gehören zum Leben dazu. Sie sind eine natürliche Reaktion auf Belastungen – sei es auf Stress und Überforderung im Beruf oder auf traurige Ereignisse, wie den Verlust eines geliebten Menschen. Das Entscheidende ist, dass diese Phase zeitlich begrenzt ist und die Personen in der Lage sind, ihren Alltag weiterhin zu bewältigen.

Die Diagnose „Depression“ wird dann gestellt, wenn die Symptomatik länger als 14 Tage anhält. Unter einer Depression versteht man eine schwere affektive Störung der Grundstimmung. Das Krankheitsbild setzt sich aus verschiedenen Symptomen zusammen. Es umfasst sowohl seelische als auch körperliche Störungen und kann sich in sehr unterschiedlicher Weise und in unterschiedlichem Schweregrad äußern.

Typisch Depression: Vielfältige Symptome

Betroffene erleben ihre Welt grau in grau. Schon morgens wachen sie mit einer gedrückten Stimmung auf – das so genannte Morgentief. Sie fühlen sich niedergeschlagen und kraftlos, sind lustlos und ohne jede Freude. Hinzu kommen häufig Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit und entsprechender Gewichtsverlust, Konzentrationsstörungen, Unentschlossenheit sowie innere Unruhe. Ebenfalls verlieren Betroffene das Interesse an angenehmen Aktivitäten mit Freunden sowie an Sex. Weiter zeigen sich Symptome wie geringes Selbstbewusstsein, übertriebene Schuldgefühle, Angst vor Verarmung sowie wiederkehrende Gedanken über den Tod, Suizid und Selbstmordversuche. Darüber hinaus können körperliche Beschwerden wie Kopf- und Rückenschmerzen oder Magen-Darm-Beschwerden auftreten.

Hilfe bei Depressionen

Der erste Schritt ist die Einsicht und der anschließende Weg zum Arzt. Medikamente müssen, je nachdem welche Depressionsart vorliegt, richtig eingesetzt und dosiert sein. Die Einnahme muss sehr zuverlässig und nach Anweisung des Arztes erfolgen.

Eine Behandlung allein mit Medikamenten kann wirkungslos bleiben, wenn die eigentlichen Ursachen der Depression in der Lebenssituation des Erkrankten liegen. Dann kann u. U. eine Psychotherapie helfen. Umgekehrt kann bei der Psychotherapie der Erfolg ausbleiben, wenn neurobiologische Faktoren vorliegen. Oftmals werden diese beiden Therapien kombiniert, je nach Art der Depression.

Laden Sie unsere ausführliche Informationsbroschüre zum Thema Depression herunter. Lesen Sie unter anderem:

  • Über die Ursachen, Auslöser und Formen von Depressionen
  • Welche Behandlungsmöglichkeiten es bei Depressionen gibt
  • Wie Sie Ihre Selbstheilungskräfte steigern können, z. B. mit Bewegung, Licht und frischer Luft
  • Was Ihre Angehörigen für Sie tun können

> Broschüre Depressionen - Ein Ratgeber für Betroffene und Ihre Angehörige (PDF)

Broschüren zum Download

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