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Gibt es bei älteren Erwachsenen eine Verbindung zwischen Entzündung, Vitamin K-Status und Kognition?

Bisherige Studien haben auf einen möglichen Zusammenhang zwischen einem erniedrigten Vitamin-K-Status und reduzierten kognitiven Funktionen hingewiesen. Es fehlen jedoch Studien, in denen kognitiven Funktionen, der Vitamin-K-Status und Entzündung erfasst werden. Mit der aktuellen Studie haben die Autoren im Rahmen der ELDERMET-Studie den Zusammenhang zwischen Darmbakterien, Ernährung, Lebensstil und Gesundheit bei 500 älteren irischen Erwachsenen untersucht. > Mehr

Kategorie: Gesundheit kompakt

Hilft die Homöopathische Behandlung bei der Prävention und Therapie akuter Atemwegsinfektionen im Kindesalter?

Akute Atemwegsinfektionen (ARTIs - acute respiratory tract infections) sind weit verbreitet und können zu Komplikationen führen. Die meisten Kinder erleben zwischen drei und sechs ARTIs pro Jahr. Obwohl diese Infektionen selbstlimitierend sind, können die Symptome beunruhigend sein. Viele Behandlungen werden eingesetzt, um Symptome und Beschwerden zu kontrollieren. Die meisten Medikamente besitzen nur einen minimalen Nutzen und können allenfalls noch zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. Oral eingenommene homöopathische, nebenwirkungsfreie Arzneimittel könnten eine Rolle im ARTI-Management im Kindesalter spielen, wenn der entsprechende Nachweis ihrer Wirksamkeit erbracht würde. In der von den Autoren durchgeführten Meta-Analyse wurde die Wirksamkeit und Sicherheit oral verabreichter homöopathischer Arzneimittel im Vergleich zu Placebo oder konventioneller Therapie zur Vorbeugung und Behandlung akuter Atemwegsinfektionen bei Kindern untersucht. > Mehr

Kategorie: Gesundheit kompakt

Gibt es Auswirkungen einer Intensiv-Blutdruckkontrolle im Vergleich zu einer Standard-Blutdruckkontrolle auf eine mögliche Demenzentwicklung?

Es gibt derzeit keine evidenzbasierten Behandlungen, die dazu beitragen könnten, das Risiko einer kognitiven Beeinträchtigung und einer Demenz zu reduzieren. Die Autoren haben mit ihrer Studie versucht, die Auswirkung einer intensiven im Vergleich zu einer standardisierten Blutdruckkontrolle auf das Risiko einer Demenz zu untersuchen. Die aktuelle randomisierte, klinische Studie wurde mit Erwachsenen im Alter von ≥50 Jahren mit Bluthochdruck an 102 Standorten in den USA und Puerto Rico durchgeführt. Patienten mit Demenz, Diabetes oder Schlaganfall in der Vorgeschichte wurden ausgeschlossen. Die Teilnehmer wurden entweder auf ein systolisches Blutdruckziel von <120 mmHg (Intensivtherapiegruppe; n=4678) oder <140 mmHg (Standardtherapiegruppe; n = 4683) randomisiert. Primäres Ergebnisziel war die Erfassung einer Demenz, sekundäres Ergebnisziel die Erfassung einer leichten kognitiven Beeinträchtigung oder eines kombinierten Ergebnisses aus einer leichten kognitiven Beeinträchtigung mit einer wahrscheinlich beginnenden Demenz. Die Studie wurde vorzeitig wegen des sich abzeichnenden Nutzens des kompositen Ausgangs abgebrochen. > Mehr

Kategorie: Gesundheit kompakt

Gibt es ein erhöhtes Brustkrebs-Risiko für Frauen mit einem Vitamin D-Mangel, die älter als 55 Jahre sind?

In zahlreichen epidemiologischen Untersuchungen wurde ein inverser Zusammenhang zwischen höheren 25-Hydroxyvitamin D-Serumkonzentrationen [25(OH)D] und einem geringeren Brustkrebsrisiko nachgewiesen. Mit der aktuellen Studie haben die Autoren den Zusammenhang zwischen unterschiedlichen 25(OH)D-Konzentrationen und dem Brustkrebsrisiko über einen weiten Bereich von 25(OH)D-Serumkonzentrationen bei Frauen im Alter von >55 Jahren untersucht. > Mehr

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Die TdaP-Impfung Schwangerer im dritten Trimenon schützt Neugeborene vor Keuchhusten

Die wichtigen Impfungen mit Tetanus-, Diphtherie-Impfstoff und dem azellulären Pertussis-Impfstoff (TdaP) werden in den USA zwischen der 27. bis 36. Schwangerschaftswoche empfohlen, um den lebensbedrohlichen Keuchhusten im frühen Säuglingsalter zu verhindern. Die optimale Zeit für eine Immunisierung gegen Keuchhusten konnte bisher noch nicht gesichert werden. Ziel der aktuellen Studie war die Erfassung von Keuchhusten-Toxin-Antikörperkonzentrationen im Nabelschnurblut von Neugeborenen, deren Mütter in der Schwangerschaft mit Tdap-Impfstoff zwischen der 27. bis 36. Schwangerschaftswoche immunisiert oder nicht immunisiert worden waren. Darüber hinaus sollte das optimale Schwangerschaftsalter für eine Impfung zur Maximierung der neonatalen Konzentrationen bestimmt werden. Die Studie wurde an Neugeborenen in Houston, Texas, zwischen Dezember 2013 bis März 2014 durchgeführt. > Mehr

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