Gesundheit kompakt

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Führt die frühe Abstinenz bei Männern mit Alkoholmissbrauch zu Schäden der weißen Hirnsubstanz?

Obwohl über die schädlichen Auswirkungen des Alkoholmissbrauchs (AM) auf das Nervensystem vielfach berichtet wurde, fehlen strukturelle Marker zur Charakterisierung alkoholbedingter Hirnschäden. Auf Grund der Heterogenität der aufgetretenen Hirnschäden, die wahrscheinlich durch weitere Komorbiditäts-Faktoren (z.B. Rauchen etc.) bei Patienten mit einem übermäßigen Alkoholkonsum beobachtet wird, konnte bisher kein direkter Zusammenhang zwischen Hirnveränderungen und AM gesichert werden. Zur Klärung der Frage, ob ein direkter Zusammenhang zwischen AM und Hirnveränderungen vorliegt, haben die Autoren klinische und vergleichende tierexperimentelle Studien mit dem Ziel durchgeführt, die mikrostrukturellen Veränderungen im Gehirn mit dem „Advanced Diffusion Tensor Imaging Modell (DTI)“ bei Patienten mit einem AM und an einem kontrollierten Rattenmodell während der frühen Abstinenz zu vergleichen. > Mehr

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Erhöht eine soziale Angststörung die Wahrscheinlichkeit für einen Alkoholmissbrauch?

Es ist bisher nicht bekannt, ob ein Zusammenhang zwischen einer sozialen Angststörung (SAS) und einem Alkoholmissbrauch (AM) besteht. Greifen vielleicht Menschen mit einer SAS, die in einem früheren Alter entsteht, vielleicht als Selbstmedikation eher zum Alkohol? Die Diagnosen AM, SAS, generalisierte Angststörung, Panikstörung, Agoraphobie und spezifische Phobien wurden zweimal (T1 zwischen 1999 und 2004; T2 zwischen 2010 und 2011) mit dem „Composite International Diagnostic Interview“ bei 2.801 erwachsenen norwegischen mono- und dizygoten männlichen und weiblichen Zwillingen bewertet. > Mehr

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Gibt es eine Verbindung zwischen Neurodermitis, Angststörungen und Depressionen?

Die atopische Dermatitis (AD) ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die mit einer Vielzahl von Komorbiditäten (Hautjucken, Schmerzen, Schlafstörungen, psychischem Stress, Störungen der geistigen Gesundheit) in Verbindung gebracht wird. Der Zusammenhang zwischen der Schwere der AD und ihren Komorbiditäten ist komplex und wird noch nicht voll verstanden. Die Autoren der aktuellen Studie haben versucht, den Zusammenhang im Rahmen einer Querschnittstudie an amerikanischen Erwachsenen aufzuzeigen und zu bestimmen. > Mehr

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Die Hirnalterung beginnt in der Mitte des Lebens

Das mittlere Lebensalter gilt als kritische Zeitperiode für die spätere Gesundheit. Die Identifizierung von Faktoren, die mit einer schlechteren Hirnfunktion im Alter verbunden sind, können dazu beitragen, Wege zum Erhalt von Hirnfunktionen zu finden. Hierzu haben die Autoren erstmals im Rahmen einer Longitudinalstudie eine Vielzahl von Faktoren mit einer PCA (primary component analysis) untersucht und bewertet. > Mehr

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Fördert Triclosan die Antibiotikaresistenz?

Die antimikrobiell wirkende Substanz Triclosan wird vielen Konsumgütern beigefügt. Das Produktspektrum reicht von Zahnpasta, Reinigungsmitteln und Socken bis zu Babyspielzeug. Triclosan ist ein bakteriostatischer Inhibitor der Fettsäuresynthese, der extrem stabil ist und in der Umwelt kumuliert. Bei etwa 75% der Erwachsenen in den Vereinigten Staaten kann Triclosan im Urin nachgewiesen werden. Ein beträchtlicher Anteil weist Urinkonzentrationen von >10% auf. > Mehr

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