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Gesundheit kompakt

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Von der Last, auf zwei Beinen zu gehen und zu bleiben

Die meisten unserer heutigen Muskel-Skelett-Probleme scheinen, in unserer Evolutionsgeschichte verwurzelt zu sein. Die Analyse von Skelettfunden lässt vermuten, dass der Übergang vom Vierfüßler zum Zweifüßler wahrscheinlich vor etwa 7 Millionen Jahren begonnen hat. Aus den gefundenen Skelett-Resten von Sahelanthropus tchadensis und den Australopithecines (zusammengefasst als Homo erectus) kann geschlossen werden, dass sie als erste Hominiden aufrecht gegangen sind und damit eine neue genetische Linie begründet haben, die zu Homo sapiens geführt hat. Diese Entwicklung war mit evolutionsbiologischen Herausforderungen und Anpassungen verbunden. Obwohl die frühen Hominiden schon aufrecht gehen konnten, besaßen sie möglicherweise noch nicht unser heutiges Bewegungsmuster. Die gefundenen Skelettreste weisen noch Eigenschaften auf wie gekrümmte Finger, längere Arme und kürzere Beine, die vermuten lassen, dass sie immer noch Zeit in den Bäumen verbrachten. Erst mit dem Auftreten von Homo erectus vor 1,89 Millionen Jahren wurden die Hominiden größer und die Beine länger, was nach heutiger Auffassung in der Zeitleiste der Evolutionsgeschichte auf eine überwiegend terrestrische Lebensweise hindeutet. > Mehr

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Therapeutischen Arthroskopie vs konservative Behandlung bei degenerativen Knie-Erkrankungen

Unter einer degenerativen Kniegelenkserkrankung, der Osteoarthritis (OA) eines oder beider Kniegelenke leiden etwa 25% aller Menschen >45 Jahre. Die damit verbundenen Schmerzen und die Einschränkung der Mobilität beeinflussen die Lebensqualität. Bei einer älter werdenden Bevölkerung wird mit einer Zunahme der OA gerechnet. Wie sollen die Patienten vor einer OA geschützt und wie sollen sie optimal, konservativ oder invasiv, behandelt werden? In den USA, wie in vielen anderen Ländern, zählt die Arthroskopie bei der OA zu den häufigsten, ambulant durchgeführten Operationen. Hierbei wird eine Spülung des Gelenks, eine Glättung der betroffenen Menisken und zum Teil auch eine partielle Entfernung der Menisken durchgeführt. In den letzten Jahren haben jedoch mehrere Studien zu Zweifeln am langfristigen Erfolg dieser Eingriffe geführt. > Mehr

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Der Einfluss der Osteoarthritis auf das Gehvermögen

Eine zunehmend älter werdende Bevölkerung hat zu einem Anstieg chronischer Erkrankungen geführt. Die Osteoarthritis gehört als entzündliche degenerative Erkrankung des Skelettsystems zu den häufigsten Erkrankungen in der Allgemeinpraxis. Sie ist oft mit weiteren chronischen Erkrankungen, wie z.B. Adipositas, kardiovaskulären und neurologischen Erkrankungen assoziiert, die zusätzlich über die Osteoarthritis hinaus zu einer Einschränkung des Gehvermögens führen. Bewegungseinschränkungen werden von etwa 30% der Erwachsenen ³65 Jahre berichtet. In der aktuellen Studie haben die Autoren untersucht, welcher Anteil an den Bewegungseinschränkungen durch eine Osteoarthritis des Hüftgelenks und/oder des Knies verursacht wird. > Mehr

Kategorie: Gesundheit kompakt

Vitamin K abhängigee Proteine und ischämischen kardiovaskulären Erkrankungen

Vitamin K abhängige Proteine (Vitamin K dependent proteins – VKDP) sind eine Klasse von Proteinen, die alle zur biologischen Aktivierung einer post-translationalen Modifikation eines Glutaminsäurerestes über eine von Vitamin K-abhängige Carboxylierung zu Glutamat benötigen. > Mehr

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Persistierende Schmerzen und Kognitionsverlust im Alter

Im Alter leiden Menschen häufig unter chronischen Schmerzen. In einigen Querschnittstudien wurden chronische Schmerzen mit einem Kognitionsverlust verbunden. Einige Studien lassen vermuten, dass chronische Schmerzen auch Hirnregionen betreffen, die keine bisher erkennbare Verbindung zur Schmerzwahrnehmung haben. Der longitudinale Verlauf der Verbindung zwischen Schmerzen und Kognitionsverlust ist weitestgehend unbekannt. > Mehr

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