Gesundheit kompakt

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Die Cholesterin-Aufnahme und das kardiovaskuläre Risiko

Ernährungs-Leitlinien zur Minderung des kardiovaskulären Erkrankungsrisikos haben bis-her zur Erreichung eines optimalen Lipidprofils empfohlen, die Aufnahme von Cholesterin zu begrenzen. Widersprüchliche, nicht belastbare Daten hatten dazu geführt, dass verschiedene Organisationen widersprüchliche Leitlinien zur Begrenzung der täglichen Cholesterin-Aufnahmemenge über die Nahrung herausgegeben haben. Die American Heart Association (AHA) empfahl, die Cholesterinaufnahme auf 300 mg/Tag zu beschränken. Die Richtlinien des American College of Cardiology (ACC) stellten bereits 2013 fest, dass es keine ausreichenden wissenschaftlichen Beweise für die Empfehlung einer Begrenzung der Cholesterin-Aufnahme über die Nahrung gibt. > Mehr

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Die fehlende Verbindung zwischen Low-Density-Lipoproteinen und dem Gesamtmortalitätsrisiko im Alter

Jahrzehntelang wurde die Ansicht vertreten, dass ein erhöhter Gesamtcholesterinspiegel (TC) und vor allem ein erhöhter Low-Density-Lipoprotein-Cholesterol-Status (LDL-C-Status) im Serum eine der Hauptursachen für Arteriosklerose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen (KHK) sind. In der letzten Zeit lassen vor allem Studienergebnisse aus Japan Zweifel an der allgemeinen Gültigkeit dieses Paradigmas aufkommen. > Mehr

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Der Einfluss aerober Gymnastik auf die kognitiven Funktionen bei jüngeren und älteren gesunden Erwachsenen

Mit mehreren klinischen Studien wurde bereits auf den kognitiven Nutzen sportlicher Übungen (aerober Gymnastik und Resistenzübungen) bei Menschen mit oder ohne kognitive Einschränkungen hingewiesen. Bisher wurden kontrollierte Trainingsstudien überwiegend auf ältere Menschen beschränkt. Mehrere Meta-Analysen haben an älteren Erwachsenen (55 Jahre) in den Bereichen Aufmerksamkeitssteuerung, kognitiver Verarbeitungsgeschwindigkeit, Exekutivfunktion (EF), allgemeines Gedächtnis und Arbeitsgedächtnis positive Einflüsse nachweisen können. Mit der vorliegenden Studie haben die Autoren den Untersuchungszeitraum auf Personen im Alter zwischen 20-67 Jahren ausgedehnt. > Mehr

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Schützen Bildung und Ausbildung vor späteren Herzerkrankungen?

Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören mit über 17 Millionen Todesfällen pro Jahr weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Neuere Studien deuten darauf hin, dass sozio-ökonomische Risikofaktoren wie Bildung eine kausale Rolle in der Ätiologie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen spielen. Tillmann und Kollegen konnten bereits zeigen, dass ein Plus von 3,6 Jahren an Bildung das Risiko einer koronaren Herzkrankheit um etwa ein Drittel reduziert. Die Bildungschancen sind jedoch nicht für alle Bevölkerungsgruppen gleich. Dies mag in Teilen sowohl auf sozio-ökonomische Faktoren als auch auf unterschiedliche Bildungsfähigkeiten zurückzuführen sein. Ein besseres Verständnis der Risikofaktoren könnte dazu beitragen, das Bildungsniveau durch Interventionen zu verbessern und das kardiale Risiko zu verringern. > Mehr

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Besteht eine Ansteckungsgefahr hinsichtlich importierter Gegenstände mit dem Coronavirus?

Antworten auf diese und weitere Fragen stellt Ihnen die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf der dafür eingerichteten Webseite www.infektionsschutz.de zur Verfügung.

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