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Gesundheit kompakt

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Das Unwetter-Asthma: Wann und warum

Am Abend des 21. November 2016 zog ein Unwetter über den australischen Bundesstaat Victoria. Plötzlich litten Tausende von Menschen unter akuten Atembeschwerden und bedurften klinischer Behandlung. Neun Menschen verstarben. So etwas wie die „Melbourne thunderstorm Epidemic“ war in diesem Ausmaß nie zuvor beobachtet worden. Das zugrundeliegende Phänomen ist Meteorologen seit den 80iger Jahren auch in Europa bekannt und wurde für mehrere Länder beschrieben. > Mehr

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Empfehlungen zur Pharmakotherapie der saisonalen allergischen Rhinitis

Eine amerikanische Arbeitsgruppe, die sich aus Vertretern der „American Academy of Allergy, Asthma and Immunology (AAAAI)“ und des „American College of Allergy, Asthma and Immunology (ACAAI)“ zusammensetzt, hat Leitlinien zur pharmakologischen Erstbehandlung saisonaler allergischer Rhinitis bei Patienten im Alter von 12 Jahren und mehr Jahren erstellt. Hierzu durchsuchte die Arbeitsgruppe MEDLINE, EMBASE und das Cochrane Central Register of Controlled Trials vom 18. Juli 2012 bis zum 29. Juli 2016. Dabei wurde nach Studien gesucht, in denen die Wirksamkeit und die Nebenwirkungen der Einzel- oder Kombinations-Pharmakotherapie bei saisonaler allergischer Rhinitis erfasst wurden. Die identifizierten Studien lieferten die Grundlage für die auf Evidenz-basierenden ersten Behandlungsempfehlungen. > Mehr

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Prednisolon: Symptom-Dauer u. Symptom-Schweregrad akuter Infektionen

Akute Infektionen der unteren Atemwege mit Husten, Auswurf und Brustschmerzen gehören zu den häufigsten Erkrankungen in der Hausarzt-Praxis. Sie werden in der Grundversorgung häufig mit Antibiotika ohne gesicherten Nutzen behandelt. Zunehmend werden auch Kortikosteroide ohne ausreichende Nachweise für ihre Wirksamkeit verordnet. Mit ihrer aktuellen Studie haben die Autoren die Auswirkungen einer oralen Kortikosteroid-Therapie auf akute Infektionen der unteren Atemwege bei Erwachsenen ohne Asthma untersucht. > Mehr

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Dürfen Patienten mit einer Allergie gegen Hühnereier gegen Grippe geimpft werden?

Die saisonale Grippe-Schutzimpfung bietet den besten Schutz vor einer Erkrankung. Die meisten Grippe-Impfstoffe werden in Hühnereiern produziert, weshalb allen Ei-allergischen Patienten früher empfohlen wurde, sich nur mit nicht auf Hühnereiern produzierten Influenza-Vakzinen impfen zu lassen. Seit 2011 haben die „Centers for Disease Control and Prevention“ (CDC), das “Advisory Committee on Immunization Practices” (ACIP), die “American Academy of Pediatrics” (AAP) und das “Committee on Infectious Diseases” (COID) in einem ersten Schritt die jährliche Impfung mit einer normalen inaktivierten Influenza-Vakzine (IIV) empfohlen. Patienten, bei denen nach dem Genuss von Eiern eine Urtikaria auftritt, konnten in ihrer Hausarztpraxis geimpft und sollten zur Sicherheit (wie alle anderen Patienten auch) weitere 30 Minuten beobachtet werden. Patienten mit schwereren allergischen Symptomen sollten zur Impfung an einen Allergologen überwiesen werden. > Mehr

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Viren im Sperma: Ein übersehenes Risiko für die kindliche Entwicklung?

Das Zika-Virus ist ein emergentes, durch Mücken übertragenes Flavivirus (Genus), das kürzlich zu epidemiologischen Ausbrüchen in Afrika, Asien und den Amerikas geführt hat. Erstmals wurde das Virus im Verlauf von Gelbfieber-Überwachungsprogrammen bei Rhesus-Affen nachgewiesen. Über erste menschliche Erkrankungen wurde 1952 aus Tansania und Uganda berichtet. Die Epidemie in Brasilien hat bei 440.000 bis 1.300.000 geschätzten Krankheitsfällen bei mehr als 3500 Neugeborenen zu einer kongenitalen Mikrozephalie geführt. Untersuchungen von Atkinson et al. haben gezeigt, > Mehr

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