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Wie verhalten nach Schädel-Hirn-Trauma?

Die Verordnung einer Periode kognitiver und körperlicher Ruhe nach einem Schädel-Hirn-Trauma im Kindesalter wird in den meisten aktuellen Leitlinien empfohlen. Zur kognitiven Ruhe gehören Empfehlungen zur Modifizierung des Schulbesuchs und mentaler Aktivitäten, zur körperlichen Ruhe zählen die Vermeidung körperlicher Aktivitäten bis zur Auflösung der mit der Gehirnerschütterung verbundenen Symptome. Diese Empfehlungen beruhen überwiegend auf einem Konsens.

Einige Untersuchungen lassen jetzt vermuten, dass eine zu lange Pause mentaler und körperlicher Aktivität der Erholung nach einer Gehirnerschütterung nicht zuträglich sein und die Phase persistierender posttraumatischer Symptome (PTS) verlängern könnte. > Mehr

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Paracetamol oder NSAR allein oder in Kombination bei einer Otitis media

Die akute Otitis media (AOM) gehört zu den häufigsten Infektionserkrankungen im Kindesalter und ist weltweit ein häufiger Grund für die Verschreibung eines Antibiotikums. Zu den zentralen Symptomen einer AOM, die von den Kindern und Eltern wahrgenommen werden, gehören Ohrenschmerzen. Da Antibiotika in der akuten Phase nur einen marginalen Nutzen bieten, wird die Therapie zunnächst mit schmerzlindernden Medikamenten, Paracetamol und/oder NSARs (Non-Steroidale Anti-Rheumatika) eingeleitet. > Mehr

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Können nicht-steroidale Antirheumatika zum Herzversagen führen?

Nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) gehören zu einer Substanzklasse mit analgetischen und anti-inflammatorischen Eigenschaften. Sie hemmen zwei Isoenzyme der Prostaglandin G/H Synthase, die als Cyclo-oxygenase 1 (COX1) und Cyclo-oxygenase 2 (COX2) bezeichnet werden. Da die therapeutische Wirkung überwiegend über COX2 und die gastrointestinalen Nebenwirkungen über COX1 vermittelt werden, wurden selektive COX2-Hemmer mit dem Ziel entwickelt, die gastrointestinalen Nebenwirkungen zu reduzieren. > Mehr

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Training zur Verbesserung der Kraft bewirkt Verbesserung der Wahrnehmungsfunktionen

Schätzungen lassen erkennen, dass die Anzahl der Menschen mit einer Demenz weltweit bei einem verlängerten Lebensalter dramatisch steigen wird. Untersuchungen zur Verlangsamung des kognitiven Abbaus besitzen deshalb eine hohe gesellschaftliche Priorität. Bisherige epidemiologische Studien haben gezeigt, dass ein höheres Maß an körperlicher Aktivität einen hemmenden Einfluss auf den kognitiven Abfall ausübt. > Mehr

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Ist abnehmende Schrittgeschwindigkeit Hinweis auf kognitivem Abbau?

Beobachtungen in der Allgemeinbevölkerung haben gezeigt, dass eine langsamere Schrittgeschwindigkeit mit einem fortschreitenden kognitiven Abbau verbunden ist. Es fehlen zum Nachweis dieser Beziehung aber noch Longitudinalstudien. Die Autoren haben jetzt eine longitudinale Untersuchung an einer niederländischen Gedächtnisklinik durchgeführt, mit der sie zu Studienbeginn die Schrittgeschwindigkeit, die Griffstärke und die kognitive Stärke und den späteren Abfall der motorischen Funktionen und der Kognition gemessen haben. > Mehr

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