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Was hat der Zigaretten-Preis mit der Säuglingssterblichkeit in 23 Europäischen Ländern zu tun?

Weltweit rauchen über eine Milliarde Menschen regelmäßig und geschätzte 6 Millionen sterben an den Folgen. Zwischen 10 und 20 Prozent der Frauen in Ländern mit hohem Einkommen rauchen während der Schwangerschaft und erhöhen damit das Risiko für Fehl- und Mangelgeburten. Rauchen führt zu langfristigen epigenetischen Veränderungen, die auch noch nachfolgende Generationen betreffen. Der direkte und indirekte Zigaretten-Konsum (second-Hand-Smoke) ist Gift für Kinder und Erwachsene. Die Erhöhung des Zigarettenpreises über eine höhere Besteuerung war in den USA mit einem Rückgang des Zigarettenkonsums und einer geringeren Säuglingsmortalität verbunden. > Mehr

Kategorie: Gesundheit kompakt

Die sozialen Beziehungen von extrem Frühgeborenen in der Schule

Prämatur geborene Kinder tragen mit zunehmender Frühgeburtlichkeit ein hohes Entwicklungs-Risiko. Die Risiken betreffen die Kognition, die Motorik und das Verhalten. Bisher ist wenig über die soziale Entwicklung dieser Kinder und die Beziehung zu ihren Altersgenossen bekannt. Die Bildung von Freundschaften und funktionierende Beziehungen zur Altersgruppe tragen zur Persönlichkeitsentwicklung, zum Wohlbefinden und nicht zuletzt zum schulischen und späteren Lebenserfolg bei. > Mehr

Kategorie: Gesundheit kompakt

Beeinflusst die frühe Einführung fester Nahrung den Säuglingsschlaf?

Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt das ausschließliche Stillen über 6 Monate. Etwa 75% der britischen Mütter beginnen jedoch vor 5 Monaten feste Nahrung zuzuführen und 26% geben an, dass nächtliches Aufwachen ihre Entscheidung beeinflusst hat. Die „Enquiring About Tolerance Study“ wurde durchgeführt, um den Einfluss fester Nahrung auf das Schlafverhalten von Säuglingen zu untersuchen.

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Kategorie: Gesundheit kompakt

Hat die Serum-Vitamin-D-Konzentration einen Einfluss auf die kognitiven Funktionen älterer Erwachsener in Süddeutschland?

Mit dieser zwischen 2009 und 2010 an 1.373 Personen ab dem Alter von 65 Jahren (56% Männer) in Ulm durchgeführten Querschnittstudie ("Aktivität und Funktion bei älteren Menschen in Ulm"; ActiFE) sollte eine mögliche Assoziation zwischen dem Vitamin-D-Serumspiegel, der Demenz und den kognitiven Funktionen bei älteren Erwachsenen erfasst werden. Demenz wurde als Wert von ≤ 24 Punkten im Mini-Mental State Examination (MMSE) definiert. Der 25-OHD-Serumspiegel wurde in ng/ml mit einem Elektrochemilumineszenz-Immunoassay (ECLIA) gemessen. Das Durchschnittsalter der Studienpopulation betrug 75,6 (SD 6,6) Jahre. Die Untersucher identifizierten 75 Teilnehmer (43% Frauen) mit einer Demenz. Die 25-OHD-Konzentrationen waren bei den Teilnehmern mit einer Demenz signifikant niedriger als bei Personen mit einem MMSE-Wert >24.

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Kategorie: Gesundheit kompakt

Das Herzinfarkt-Risiko unter nicht-steroidalen Antirheumatika

Die Spondyloarthritis (SpA) ist mit einem erhöhten Risiko für einen Myokardinfarkt (MI) verbunden. Dies mag zum einen auf die der Krankheit zugrunde liegenden Entzündung, zum anderen auf die eingenommenen, nicht-steroidalen entzündungshemmenden Antirheumatika (NSAR) zurückgeführt werden. Mit ihrer Studie haben die Autoren das MI-Risiko von Patienten mit einer SpA oder einer Osteoarthritis (OA), denen NSARs verschrieben wurde, mit dem MI-Risiko von Kontrollpersonen zu verglichen.

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