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Das Fraktur-Risiko bei Patienten mit einer Psoriasis und Psoriasis-Arthritis

Die Osteoporose ist eine der häufigsten und teuersten Erkrankungen bei älteren Frauen und Männern, die zu vermehrten Frakturen und damit auch zu vermehrten Krankenhausaufenthalten führt. Die Psoriasis- und die Psoriasis-Arthritis weisen eine mit der rheumatoiden Arthritis und der ankylosierenden Spondylitis vergleichbare Th1- und Th17 getriebene Entzündung auf. In Israel und Taiwan durchgeführten Studien wurde über eine erhöhte Osteopenie- und Osteoporose-Prävalenz bei Psoriasis und Psoriasis-Arthritis berichtet. In der aktuellen Studie haben die Autoren das Fraktur- und Osteoporose-Risiko von Patienten mit einer Psoriasis und Psoriasis-Arthritis mit der Allgemeinbevölkerung und mit Rheuma-Patienten verglichen. > Mehr

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Die Aktivität Vitamin K-abhängiger Proteine und das Risiko ischämischer Herzerkrankungen

Vitamin K-abhängige Proteine (VKDP – Vitamin K dependant proteins) sind eine Klasse von bisher 19 bekannten Eiweißen, die zu ihrer biologischen post-translationalen Aktivierung Vitamin K benötigen. Vitamin K spielt bei der Blutgerinnung eine wichtige Rolle. Experimentelle und klinische Studien lassen vermuten, dass andere Vitamin K-abhängige Proteine auch bei der Gefäßelastizität und der Gefäßverkalkung eine weitere Rolle spielen. Es konnte bisher noch nicht geklärt werden, ob die Vitamin K-Aktivität vielleicht eine Bedeutung bei der Inzidenz ischämischer Herzerkrankungen besitzt.

Die VKDP-Aktivität wurde in einer Kohorte von 709 multiethnischen Erwachsenen aus der MESA (Multi-Ethnic Study of Atherosclerosis) als zirkulierende Des-Gamma-Carboxy-Prothrombin-Konzentration gemessen. Niedrige, zirkulierende Des-Gamma-Carboxy-Prothrombine weisen auf eine höhere VK-Aktivität hin. Die Studienteilnehmer wurden zur Erfassung ihres kardiovaskulären Risikos (koronare Herzerkrankung, Schlaganfall, tödlich verlaufende Herzerkrankung) über 11 Jahre begleitet. > Mehr

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Besitzen beta-adrenerge Blocker analgetische Eigenschaften?

Die Osteo-Arthritis ist im Alter zu etwa 40% mit einem Bluthochdruck assoziiert. Beide Erkrankungen bedürfen einer Behandlung. Die systemische Behandlung der Osteo-Arthritis mit nicht-steroidalen Anti-Rheumatika (NSAR) bleibt wegen ihrer schlechten allgemeinen Verträglichkeit im Alter, ihrer blutdrucksteigernden Eigenschaften und ihres erhöhten kardiovaskulären Risikos eine problematische Therapie. Aktuelle Erkenntnisse deuten darauf hin, dass beta-adrenerge Blocker (BAB) ebenfalls anti-nozizeptive Eigenschaften besitzen. Britische Untersucher haben mit dieser Studie versucht herauszufinden, ob ein Unterschied in der Schmerzwahrnehmung an den großen Gelenken zwischen den Patienten, die BAB gegen ihren Bluthochdruck einnehmen, und denen, die andere blutdrucksenkende Medikamente einnehmen, besteht. > Mehr

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Lassen fehlende Transglutaminase Gewebe-IgA-Antikörper bei Zöliakie-Patienten auf eine ausgeheilte Darmschleimhaut schließen?

Der Transglutaminase Gewebe-Antikörper Test (tTG-IgA-AK) ist bei einem normalen IgA-Serumspiegel mit einer Sensitivität zwischen 95%-98% und einer Spezifität von 94-95% ein bevorzugter Nachweis zur serologischen Diagnose einer Zöliakie. Der Schwellenwert für ein negatives Ergebnis liegt unterhalb des Referenzwerts von <4 U/mL.

Die Autoren Fang et al. haben untersucht, ob bei Zöliakie-Patienten ein serologisch nicht mehr nachweisbarer Antikörperspiegel (tTG-IgA-AK <1,2 U/mL) Rückschlüsse auf eine Abheilung der Schleimhautveränderungen erlaubt. Sie führten eine retrospektive Studie an 402 behandelten Zöliakie-Patienten durch, die an der Mayo-Klinik behandelt wurden. Bei Patienten mit einem negativen tTG-IgA-AK-Test wurde innerhalb von 1 Monat eine Dünndarm-Biopsie (zwischen Januar 2009 und Dezember 2015) durchgeführt. > Mehr

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Stress am Arbeitsplatz ist für Männer mit einer kardio-vaskulären Erkrankung und einem erhöhten Mortalitäts-Risiko verbunden

Der Einfluss von Stress am Arbeitsplatz auf kardiovaskuläre Erkrankungen bedarf der Klärung. Einige Studien haben gezeigt, dass psychischer Stress am Arbeitsplatz die Homöostase des Körpers stört und das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen und Diabetes erhöht. Mit ihrer Studie wollen die Autoren die Frage klären, welchen Einfluss Stress als Risikofaktor für kardio-metabolische Erkrankungen besitzt. Deshalb haben sie die Verbindung zwischen Stress am Arbeitsplatz bei Männern und Frauen ohne kardio-metabolische Vorerkrankung untersucht. > Mehr

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