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Sind die langfristigen Auswirkungen einer Neuroborreliose besser als erwartet?

Die Borreliose, auch Lyme-Krankheit genannt, ist eine durch Zeckenbisse übertragene Infektionserkrankung der Haut, der Gelenke, des Herzens und des Nervensystems. Der in Europa am häufigsten vorkommende Erreger ist das Borrelia burgdorferi Bakterium. Die Infektion des Nervensystems (Neuro-Borreliose) führt meist zu einer schmerzhaften Meningo-Radikulitis und einer lymphozytären Meningitis. Bei Kindern kann die Borrelien-Infektion auch zu einer primären Meningitis führen. Eine frühe konsequente antibiotische Behandlung führt zur Rückbildung der neurologischen Symptome und in der Regel zur Ausheilung der Erkrankung. Bisher liegen nur wenige Studien zu den möglichen Langzeitfolgen der Neuroborreliose vor, deren Aussagekraft auf Grund fehlender Vergleichsgruppen, kleiner Fallzahlen und kurzer Beobachtungszeit begrenzt ist.

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Kategorie: Gesundheit kompakt

Hoher Protein-Konsum und das Typ-2-Diabetes-Risiko

Proteine enthalten unterschiedliche Mengen essentieller Aminosäuren (AS), die miteinander zu Proteinen verbunden sind. Essentielle AS sind für die Bildung körpereigener Proteine, den Bausteinen des Körpers, und für alle Körperfunktionen unverzichtbar. Ein ausreichende Protein-Aufnahme ist deshalb erforderlich. Die empfohlene Aufnahme-Menge der Fachgesellschaften liegt für Erwachsene bei 0,8g Protein pro kg Körpergewicht pro Tag (IOM-Institut of Medicine, DGE-Deutsche Gesellschaft für Ernährung). Für Säuglinge, Kinder und Jugendliche wird je nach Alter ein höherer Bedarf angegeben. Die gesundheitlichen Folgen einer langfristigen, um das zwei- bis drei-fache erhöhten Aufnahme-Menge der geltenden Empfehlungen werden kontrovers diskutiert.  > Mehr

Kategorie: Gesundheit kompakt

Gibt es eine Verbindung zwischen Vitamin D-Status und Karies bei gesunden schwedischen Kindern?

Vitamin D wird mit einem breiten Spektrum gesundheitlicher Auswirkungen assoziiert, von denen aber bisher nicht alle gesichert werden konnten. Kinder und Jugendliche befinden sich in der Entwicklung und sind besonders empfindlich gegenüber Vitamin D-Mangelzuständen. Die EFSA (European Food Safety Authority) bestätigt bisher zwei Gesundheitsansprüche (Health Claims) zu Vitamin D: Vitamin D beeinflusst die Mineralisation des Knochens und die Regulation des Immunsystems. Besonders im Kindes- und Jugendalter leidet die Mineralisation der Knochen unter einem unzureichenden Vitamin D-Status. Epidemiologische Untersuchungen zeigen, dass bei mehr als der Hälfte aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland Vitamin D-Mangelzustände (allgemein akzeptierte Definition von 20 ng/ml, entsprechend 50 nmol/L) auftreten. > Mehr

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Der Einfluss intellektueller Aktivität auf das Demenz-Risiko

In mehreren Kohorten-Studien wurde bereits über die Verbindung zwischen kognitiver Aktivität und einem verminderten Demenz-Risiko berichtet. Die Autoren der aktuellen Studie sind der Frage nachgegangen, ob die intellektuelle Aktivität im späten Lebensalter mit einem geringeren Demenz-Risiko, unabhängig von einem gesunden Lebensstil (regelmäßige körperliche Aktivität, Konsum von Früchten und Gemüse, Nicht-Rauchen) und anderen sozio-demographischen Faktoren, verbunden ist. Hierzu haben sie eine longitudinale Beobachtungsstudie in allen „Elderly Health Centres“ der Regierung von Hongkong an 15.582 Chinesen durchgeführt, die zu Studienbeginn 65 Jahre oder älter und frei von Demenz waren. Die Ausgangsbewertungen wurden zwischen dem 1. Januar bis 30. Juni 2005 und die Folgebewertungen zwischen dem 1. Januar 2006 bis 31. Dezember 2012 durchgeführt. > Mehr

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Sind atopische Ekzeme mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko verbunden?

Das atopische Ekzem wird durch eine Störung der Hautbarrieren-Funktion verursacht, die mit Entzündungen und einer gestörten Immunfunktion assoziiert ist. Ursächlich sind genetische (Filaggrin Gen) und Umgebungs-Faktoren beteiligt. Die Atopie betrifft mit steigender Tendenz etwa 10% der Weltbevölkerung. Es gibt Hinweise dafür, dass die mit der Atopie verbundene Entzündung der Haut das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen erhöht > Mehr

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