Aktuelle Informationen von ALIUD PHARMA

Fachkreise: Zusätzliche Themen speziell für Apotheken und Ärzte sowie deren Teams haben wir in der ALIUD FACHWELT zusammengestellt.

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Ist das Nierenstein-Risiko mit dem Vitamin K-Status und dem Matrix-Gla-Protein verbunden?

Die Vitamin K (VK)-abhängigen Matrix-Gla-Proteine (MGP) werden über die γ-Glutamat- und Serinphosphorylierung zu einem starken, lokal wirkenden Inhibitor der Weichteilverkalkung aktiviert. Glatte Muskelzellen und das Endothel synthetisieren ein kleines Protein, das den Namen MGP (Matrix Gla Protein) trägt, weil es 5 γ-Carboxyglutamat-Aminosäurereste enthält. Zur Aktivierung benötigt das MGP zwei posttranslationale Modifikationen, eine Serinphosphorylierung und eine Vitamin K-abhängige γ-Glutamatcarboxylierung. Das verbreitete Vorkommen von MGP im menschlichen Körper mag als ein biologischer Hinweis auf seine funktionelle Bedeutung als lokaler Inhibitor der Weichteilverkalkung verstanden werden. Neueste Forschungen bestätigen, dass über die Messung von Plasma dp-ucMGP (dephospho-uncarboxyliertes MGP), einem Biomarker für den Vitamin-K-Mangel, der Vitamin K-Status gemessen werden kann. > Mehr

Kategorie: Gesundheit kompakt

Eine erfolgreiche Behandlung der Duchenne-Muskeldystrophie im Tiermodell: Eine Vision für eine zukünftige kausale Therapie?

Das krankheitsauslösende Gen-Produkt der Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) ist das Dystrophin, ein stabförmiges Protein, das eine wichtige Rolle beim Erhalt der Integrität des Zytoskelettes der quergestreiften Muskulatur spielt. Ein Dystrophin-Mangel führt zu einer dramatischen Verschlechterung der muskulären Funktionen mit wiederholten Degenerations-Regenerations-Zyklen der Muskelfasern, wobei diese schließlich durch fibro-adipöses Gewebe ersetzt werden. Ein evolutionsbiologisch dem Dystrophin verwandtes Protein Utrophin, das ebenfalls beim Menschen vorkommt, besitzt die meisten der strukturellen und proteinbindenden Elemente von Dystrophin. Im Gegensatz zu Dystrophin scheint Utrophin aber bei DMD-Patienten durch eine zentrale immunologische Toleranz geschützt zu werden. Die Autoren haben ein codonoptimiertes, synthetisches Utrophin-Transgen entwickelt, das ein miniaturisiertes Utrophin (µUtro) kodiert und über Adeno-assoziierte Virus-(AAV)-Vektoren übertragen werden kann. > Mehr

Kategorie: Gesundheit kompakt

Prävalenz und Korrelationen Psychiatrischer Komorbiditäten bei Kindern und Jugendlichen mit Störungen der Nahrungsaufnahme

Die Autoren haben mit der ARFID -Studie (ARFID – avoidant/restrictive food intake disorder) die aktuelle und lebenslange Prävalenz komorbider psychiatrischer Diagnosen und der Suizidalität bei behandlungs- und nicht behandlungssuchenden Personen mit vollständiger oder unterschwellig vermeidender und nicht kulturell oder religiös bedingter restriktiver Nahrungsaufnahmeerkrankung charakterisiert. Sie haben Verbindungen zwischen den drei in DSM-5 definierten ARFID-Profilen, sensorische Sensitivität, Angst vor aversiven Folgen und mangelndem Interesse an Nahrung und weiteren psychiatrischen Diagnosen und (z.B. Suizidalität), untersucht. Die Autoren führten hierzu strukturierte klinische Interviews mit 74 Kindern und Jugendlichen mit voll oder nur teilweise ausgeprägten ARFID-Symptomen durch. > Mehr

Kategorie: Gesundheit kompakt

Die klinische Bedeutung des Serum-Magnesium-Spiegels bei der Herzinsuffizienz

Der Serum-Magnesium-(Mg)-Wert ist eng mit der Prognose von HF-Patienten (HF -Heart Failure) verbunden. Die klinische Bedeutung von Mg im Hinblick auf kardiovaskuläre Ereignisse bei HF-Patienten mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF - Heart Failure preserved Ejection Fraction) konnte bisher noch nicht geklärt werden.  > Mehr

Kategorie: Gesundheit kompakt

Erhöht ein Ungleichgewicht zwischen mehrfach ungesättigten Omega-3-PUFAs und Omega-6-PUFAs in der Frühschwangerschaft das postpartale mütterliche Depressionsrisiko?

Postpartale psychische Probleme von Müttern zeigen eine weltweit hohe Prävalenz. Postpartale psychische Erkrankungen belasten nicht nur Mütter, sondern auch ihre Neugeborenen. Sie greifen tief in das Zusammenleben der betroffenen Familien ein. Zwischen 10% und 20% der gebärenden Mütter erleben in den entwickelten Ländern eine postpartale Depression (PPD). Sie beeinflusst die Qualität der Mutter-Baby-Interaktion und die kurz- und langfristige Entwicklung der Neugeborenen. Einige Studien lassen vermuten, dass mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren (n-3-PUFA) an der Entstehung PPD beteiligt sein könnten. Die Autoren haben versucht, diesen möglichen Zusammenhang weiter aufzuklären. > Mehr

Kategorie: Gesundheit kompakt

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