Osteoporose bedeutet einen Verlust an Knochenmasse, sodass bereits kleinere äußere Einwirkungen oder Belastungen zum Knochenbruch führen können. Häufig sind der Oberschenkelhals und die Unterarmknochen (damit stützt man sich beim Fallen ab!) betroffen. Außerdem können Wirbelkörper brechen: Die Folge sind Rückenschmerzen und eine Größenabnahme bis zum Rundrücken, dem „Witwenbuckel“. Aufgrund des Östrogenmangels sind insbesondere Frauen nach den Wechseljahren betroffen. Risikofaktoren sind Bewegungsmangel, Calciummangel, Untergewicht, Rauchen und Alkohol, seltener die Einnahme von Medikamenten wie z. B. Kortison. Erkennen lässt sich die Krankheit mit einer Knochendichtemessung.
Durch eine Osteoporose können schnell Knochenbrüche entstehen. Beugen Sie mit Muskelaufbau und ausreichend Calcium rechtzeitig vor.
Die erfolgreichste Maßnahme gegen Osteoporose ist die Vorbeugung. Treiben Sie zum Muskelaufbau mindestens dreimal wöchentlich 30 Minuten Sport wie Laufen oder Krafttraining. Wenn Sie bereits unter Osteoporose leiden, vermeiden Sie bitte alles, was mit erhöhtem Sturzrisiko verbunden ist. Wichtig ist eine ausreichende Calciumversorgung. Calcium kommt in Milch, grünem Gemüse und Nüssen vor. Essen Sie wenig Fleisch, Wurst, Süßwaren und meiden Sie Lebensmittel, die viel Oxalsäure enthalten (Spinat, Rote Bete, Rhabarber, Kakao).