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Auswirkungen von Stress

Stress entsteht durch die eigene Reaktion des Körpers auf äußere Reize (Stressoren) und kann dabei sowohl körperliche als auch psychische Auswirkungen auf uns haben. Die grundlegende Stressreaktion ist für den Menschen sogar lebensnotwendig. Sie hilft uns, die Reize zu bewerten und uns schnellstmöglich auf eine neue oder veränderte Situation einzustellen.

Die bekanntesten Arten der Stressreaktionen kennen wir auch aus dem Tierreich, sie sind tief in uns verwurzelt: Kampf oder Flucht. In Urzeiten wurde Stress meist durch eine körperliche Gefahr wie durch den Angriff eines Feindes oder Tieres ausgelöst, heute sind unsere Stressoren vielseitiger und haben sich zunehmend auf die psychische Ebene verlagert. Viel Arbeit im Beruf, volle Straßen oder auch die Pandemie können zu Stressoren und dadurch eine Belastung für unseren Körper werden. Waren die Reize früher naturbedingt punktueller, ließ der Stresszustand meist so schnell nach, wie er gekommen war. Heutzutage kann Stress allerdings wesentlich länger auf uns einwirken und gesundheitlich schädlich sein. Damit dies nicht passiert, ist es wichtig, dass wir Ursachen und Auswirkungen von Stress erkennen und letzten Endes auch beheben können.

Häufige Ursachen von Stress

Jeder reagiert unterschiedlich stark auf bestimmte Stressoren. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung der Reize. Je empfindlicher man auf äußere Reize reagiert, desto relevanter werden diese bewertet und dementsprechend schneller setzt das Gefühl von Stress ein.  

Folgend haben wir Ihnen mögliche Beispiele für klassische Stressoren aufgelistet. Überlegen Sie doch einmal selbst, welche Punkte davon Stress bei Ihnen auslösen können.

  • Finanzielle Sorgen, wie z. B. Schulden
  • Hohe Auslastung im Beruf
  • Eine Präsentation vor vielen Menschen
  • Streit in der eigenen Familie
  • Gesundheitliche Sorgen oder Krankheitsfälle
  • Zu viele Verpflichtungen im Freundeskreis
  • Beziehungsprobleme

Sind Sie gestresst?

((hier wäre der Stresstest als interactiver Test super - ansonsten bitte die Überschrift löschen))

Krank durch Stress

Die körperlichen Reaktionen auf dauerhaften Stress sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Wichtig ist, dass wir ein stressbedingtes Symptom als Signal erkennen und so auch die Chance haben, etwas dagegen tun zu können.

Mögliche Symptome im Überblick:

  • Innere Unruhe und Nervosität
  • Schlafstörungen
  • Reizbarkeit
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Erschöpfung und Müdigkeit
  • Verspannungen
  • Erhöhter Puls
  • Kopf- und Rückenschmerzen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Höhere Anfälligkeiten für z. B. Infekte durch ein geschwächtes Immunsystem
  • Verminderte Libido und Erektionsstörungen

Körperliche Auswirkungen

Anhaltender Stress hat zur Folge, dass Stresshormone (wie Cortisol) negative Effekte auf Schilddrüse, Immunsystem und Verdauung haben können und diese somit in ihrer Funktionsweise stören. Dies kann dazu führen, dass die Gesundheit darunter leidet und der Körper anfälliger für Infekte oder Entzündungen ist.

Geschwächtes Immunsystem

In stressigen Zeiten sind einige Menschen besonders anfällig für zum Beispiel Erkältungen mit den typischen Anzeichen wie Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Was passiert da in unserem Körper? Dauerstress fährt unsere Abwehr runter. Verantwortlich hierfür ist u. a. das bereits genannte Cortisol. Es blockiert bestimmte Prozesse in unserem Immunsystem. Die Folge: Im Blut sinkt die Anzahl der Immunzellen. Unsere natürlichen Killerzellen zeigen weniger Aktivität. Und die T-Lymphozyten teilen sich langsamer. Jetzt haben Erreger ein leichtes Spiel!

Magen-Darm-Trakt:

Unter Stress setzt unser Körper Prioritäten: Jegliche Energie fließt in die Arbeit des Herz-Kreislauf-Systems. Da Magen und Darm zu viel Energie benötigen, wird ihre Arbeit erst einmal mehr oder weniger stillgelegt.

Durchfall und Verstopfung können also auch Folgen von Stress sein. Der Reizdarm zählt zu den häufigsten Diagnosen, wenn es um stressbedingte Magen-Darm-Beschwerden geht. Eine durch Stress verlangsamte Magen-Darm-Tätigkeit kann bei einigen Menschen auch Sodbrennen hervorrufen.

Kopfschmerzen:

Bei dauerhafter Anspannung der Muskulatur, z. B. durch verkrampftes oder fehlerhaftes langes Sitzen in Stressphasen, reagieren viele mit Kopfschmerzen. Dieser Spannungskopfschmerz wird nicht umsonst „Stress-Kopfschmerz“ genannt.

Auch Migräneattacken sind Ursachen von Stress. In Abgrenzung zum Kopfschmerz, tritt eine Migräne bei einer plötzlichen Veränderung des Stressniveaus auf. Folgt nach einer hohen Stressphase auf einmal eine Entspannungsphase oder umgekehrt, stellt sich dann meist eine Migräne ein.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen:

Durch eine erhöhte Konzentration an Stresshormonen wird der Herzschlag erhöht. Dies führt zu einer Steigerung des Blutdrucks. Kurzzeitig wenig problematisch, kann dies bei anhaltendem Stress zu Bluthochdruck führen und das Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall erhöhen.

Tinnitus:

Auch Sinnesorgane wie die Ohren können auf Stress reagieren. Tinnitus ist daher ein typisches Symptom für Stress. Betroffene hören dadurch Töne im Ohr, ohne, dass eine entsprechende Schallquelle vorhanden ist. Je nach Empfindlichkeit der Betroffenen und der Ausprägung des Tinnitus kann dies negative Auswirkungen auf den Alltag haben.

Diabetes:

Durch die bei einer Stresssituation ausgeschütteten Hormone kann es zudem zu Diabetes kommen. Kortisol trägt dazu bei, dass der Blutzuckergehalt erhöht und Insulin produziert wird. Durch stressbedingte Stoffe wird jedoch die Wirkung des Insulins reduziert und die körpereigene Steuerung des Blutzuckerhaushalts erschwert.

Verspannungen:

Andauernder Stress hält den Körper in einer stetigen Alarmbereitschaft. Um schnell reagieren zu können, müssen die Muskeln jedoch angespannt sein. Dadurch entstehen Verspannungen, die sich meist im Kopf- Schulter- und Rückenbereich bemerkbar machen und zu Schmerzen führen.

Hautausschlag:

Durch Stress können bereits vorhandene Hauterkrankungen verstärkt oder gar neue Hautausschläge ausgelöst werden. Dies kann dazu führen, dass entzündliche Hauterkrankungen wie zum Beispiel Neurodermitis auftreten.

Psychische Auswirkungen

Neben den körperlichen Symptomen kann Stress auch zu psychischen Belastungen führen. Kommt es zu einem länger andauernden Stresszustand, können schwerwiegende psychische Erkrankungen entstehen. Ein Beispiel wäre hier das Burn-out-Syndrom, das häufig auch in Verbindung mit Depressionen auftreten kann.

Depressionen:

Typische Symptome für eine Depression sind eine anhaltende Niedergeschlagenheit, verminderte Konzentration oder Schlaflosigkeit, die durch Stress ausgelöst werden können. Treten die Symptome über einen Zeitraum von zwei Wochen und länger auf, wird begonnen von einer Depression zu sprechen. Betroffene leiden dann häufig unter einer gedrückten Stimmung und oftmals einem verminderten Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen.

Suchen Sie bei Anzeichen einer Depression bitte einen Arzt oder eine Ärztin auf, die Ihnen weiterhelfen können. In vielen Fällen ist eine medikamentöse und psychotherapeutische Behandlung notwendig, um aus der Depression zu gelangen.

Panikattacken:

Beim gleichzeitigen Auftreten vieler Stressfaktoren können Angstgefühle eine Panikattacke auslösen. Betroffene verfallen dabei in einem Zustand intensiver Angst, der häufig ohne Vorwarnung auftritt und zwischen einigen Minuten bis zu einer halben Stunde anhalten kann.

Da Panikattacken auch durch andere Erkrankungen ausgelöst werden können, sollten sie Ihre Beschwerden mit einem Arzt abklären, um die Ursache identifizieren zu können.

Wenn aus Dauerstress ein Burn-out wird

Vorsicht ist geboten, wenn sich langanhaltender Stress zu chronischer Erschöpfung entwickelt. Dies kann zum mittlerweile immer bekannter werdenden Burn-out Syndrom führen. Dieses ist häufig das Ergebnis von Überforderung und Stress, der auf verschiedene Ursachen zurückzuführen sein kann. Treten vermehrt Alarmsignale wie häufige Müdigkeit und Schlafstörungen oder Reizbarkeit, Ängste und der Rückzug aus dem sozialen Leben auf, sollte dringend professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden.

Stress-Management: Lernen Sie mit Ihrem Stress umzugehen

Wir erleben Stress individuell und auf unterschiedlichste Arten: Was für den einen anstrengend ist, kann für den anderen pure Freude bedeuten. Dass es ab und zu stressig wird, können wir allerdings nicht vermeiden. Was in unseren Händen liegt, ist, wie wir damit umgehen und wie wir „normalen“ Stress nicht zu Dauerstress werden lassen, ihn also „managen“ können.

Dafür haben sich einige Taktiken und Herangehensweisen bewährt. Wichtig ist nur, welchen Effekt sie auf Ihren tagtäglichen Stressabbau haben. Und um das für sich herauszufinden, hilft nur ausprobieren.

Wie Sie Ihren Stress erfolgreich managen und weitere praktische Tipps zum Stressabbau haben wir Ihnen daher zusammenstellt.